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09.09.2011

Google: Stromverbrauch einer Großstadt

0,3 Wattsunden – das ist der Stromverbrauch, den Google für eine Suchanfrage beziffert. Bei einer geschätzten Anzahl an Google-Suchen von über einer Milliarde pro Tag kommt da ganz schön was zusammen.

Und zwar ziemlich genau 12,5 Millionen Watt. Aber das ist noch nicht alles. Konzernweit und für alle anderen Google-Angebote, wie z. B. YouTube, summiert sich der kontinuierliche Stromverbrauch auf 260 Millionen Watt. In Relation gebracht: Genug um eine Großstadt mit rund 200.000 Haushalten zu versorgen oder auch rund ein Viertel der Stromproduktion eines Atomkraftwerks.

Bei diesen Zahlen wird es dem Otto-Normal-Stromkunden gerne einmal schwindelig. Nicht zuletzt aus diesem Grund und weil sich Google in den letzten Jahren schon oft mit dem Vorwurf konfrontiert sah, durch seinen vermutet hohen Energieverbrauch immens zur Klimaerwärmung beizutragen, hielt sich der Konzern zu diesem Punkt gerne bedeckt. Dies ändert sich jetzt. Gegenüber der New York Times relativierte Google-Vizepräsident Urs Hoelzle allerdings den Energieverbrauch. Laut seinen Aussagen trage Google sogar zum Energiesparen bei. Anstatt sich ins Auto zu setzen und auf dem Weg in eine Bibliothek Benzin zu verbrauchen, ist es heute möglich, die gewünschte Information ganz einfach zu Hause per Google-Suche zu bekommen. Etwas kurioser führt eine Pressemitteilung von Google weiter aus, dass die Nutzung von Google Mail pro Nutzer im Jahr weniger Energie verbrauche, als man für den Versand einer Flaschenpost benötige.

Heruntergerechnet auf den typischen Google-Nutzer, so das Unternehmen, käme damit monatlich ein durchschnittlicher Gesamtenergieverbrauch zusammen – ähnlich einer 60-Watt-Glühbirne bei einer Brenndauer von drei Stunden.

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